Presseberichte

Kölnische Rundschau vom 13.11.2018 VON HANNA STYRIE Eine neue Dimension Frauenchor Brühl trat im Audimax der Hochschule nicht allein auf Es   war   ein   Konzert,   mit   dem   sich   der   Frauenchor   Brühl   1990   e.V.   in   neue   musikalische   Dimensionen   vorwagte:   Zusammen   mit   dem   MGV   Glessen   1875, der   Kammerphilharmonie   Europa   und   der   Sopranistin   Anna   Herbst   präsentierten   die   Sängerinnen   im   Audimax   der   Hochschule   des   Bundes   berühmte Opernchöre und instrumentale Höhepunkte, die Dirigent Michael Wülker zu einem attraktiven Programm gebündelt hatte. Dabei   reihte   sich   ein   Höhepukt   an   den   anderen.   Mozarts   Ouvertüre   zur   Oper   „Die   Hochzeit   des   Figaro“   versetzte   die   Zuhörer   gleich   zu   Beginn   in   festliche, erwartungsfrohe   Stimmung.   Beim   Chor   der   Priester   „O   Isis   und   Osiris“   aus   der   „Zauberflöte“   bewältigte   der   von   Hans-Josef   Pütz   gut   vorbereitete   MGV Glessen   respektabel   seine   anspruchsvolle   Aufgabe.   Die   37   Sängerinnen   des   Frauenchors   hatten   sich   durch   Projektsänger   verstärkt.   Der   Zugewinn   an Stimmfülle und Leuchtkraft machte sich bei dem Chor „Seht am Strauch die Knospen springen“ aus der Oper „Die verkaufe Braut“ bemerkbar. Kraftvoll und bewegend Außerdem   fühlten   sich   die Akteure   hier   ganz   ausgezeichnet   in   die   lebhafte,   fröhliche   Stimmung   ein.   Beim   Jägerchor   aus   dem   „Freischütz“   vereinten   sich alle   Sänger   zu   einer   mächtigen   Singgemeinschaft.   Atempausen   boten   ihnen   die   instrumentalen   Einlagen,   bei   denen   sich   die   mit   Profi-Musikern   besetzte Kammerphilharmonie Europa hervorragend bewährte. Viel   Applaus   gab   es   für   die   eingängigen   Jagdmotive   in   Rossinis   Ouvertüren-Finale   zur   Oper   „Wilhelm   Tell“,   bei   denen   die   Hornisten   mit   präzisem   Spiel glänzten.   Bravournummern   erster   Güte   sind   auch   die   Ouvertüre   der   Operette   „Die   Fledermaus“,   bei   der   das   bestens   aufgelegte   Orchester   zur   Freude   des Publikums   ausgesprochen   spritzig   agierte,   und   Johannes   Brahms‘   temperamentvoller   Ungarischer   Tanz   Nr.   5.   Einen   Ausflug   ins   intalienische   Fach brachte   die   zweite   Konzerthälfte   mit   Chören   aus   den   Verdi-Opern   „Der   Troubadour“   und   „Nabucco“.   Kraftvoll   und   bewegend   gelang   der   populäre Gefangenenchor, dem man die sorgfältige Einstudierung anmerkte. Für    Glanzlichter    sorgte    zudem    die    junge    Sopranistin    Anna    Herbst    mit    ihrer    tragfähigen,    nuancenreichen    Stimme.    Sie    rührte    mit    großem Empfindungsreichtum   und   dramatischer   Gestaltung   bei Arien   aus   „Gianni   Schicchi“   und   „Carmen“.   Dirigent   Michael   Wülker   hielt   die   Zügel   fest   in   der   Hand und   verlor   auch   angesichts   des   Großaufgebots   an   Sängern   und   Instrumentalisten   nie   den   Überblick.   Der   Marsch   Nr.   1   aus   Edward   Elgars   „Pomp   and Circumstance“ bot den fulminanten Ausklang des Konzerts, das allen Beteiligen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte Am 9. Dezember lädt der Frauenchor Brühl um 17 Uhr zum „Konzert im Advent“ in die Schlosskirche St. Maria von den Engeln ein.

Brühler Schlossbote vom 20.12.2017 - 29.12.2017

Publikum überraschte Frauenchor: Konzert zum Mitsingen und Lauschen Erstmals wurde der Frauenchor Brühl vor seinem Konzert mit einem Publikumslied überrascht Der   Frauenchor   Brühl   präsentierte   seinem   Publikum   ein   abwechslungsreiches   Konzert   im   Advent.   Wie   immer   sollte   das   Konzert   pünktlich   um   17   Uhr beginnen,   doch   die   Bühne   blieb   leer   und   es   tat   sich   nichts.   Kein   Chor   da.   Keine   Stimmen   zu   hören.   Dirigent   Michael   Wülker   klärte   dann   das   etwas   irritierte Publikum   auf:   Er   habe   die   Uhr   um   10   Minuten   zurückgestellt,   weil   er   mit   ihm   zunächst   das   Lied   "Macht   hoch   die   Tür"   üben   möchte.   Die   Zuhörer   ließen sich   auf   die   kleine   "Chorprobe"   ein   und   überraschten   den   Chor   mit   diesem   Stück.   Vorsitzende   Waltraud   Rühl   begrüßte   die   Zuhörer   und   lud   sie   inmitten   der tausend    Kerzen    ein,    zur    Ruhe    zu    kommen    aus    der    vorweihnachtlichen    Hektik    und    zum    kräftigen    Mitsingen.    Michael    Wülker    trat    nicht    nur    als Klavierbegleiter,   sondern   auch   als   Solist   bei   Robert   Schumanns   Kinderszenen   op.   15   "Von   fremden   Ländern   und   Menschen"   in   Erscheinung.   Die Sängerinnen,   in   allen   vier   Stimmen   bestens   und   ausgewogen   besetzt,   trugen   bekannte   Kirchenlieder   vor.   Stimmungsvoll   gelang   das   in   französischer Sprache   gesungene   Wiegenlied   "Les   berceaux".   Kraftvoll   wurde   "Tochter   Zion"   und   "The   first   nowell"   vorgetragen.   Voll   Esprit   und   Schwung   sangen   die Damen   "We   wish   you   a   merry   christmas".   Das   Konzert   endete   mit   "Love   came   down   at   christmas".   Gemeinsame   Adventslieder   wurden   vom   Publikum kräftig   mitgesungen.   Die   zu   Anfang   einstudierte   Überraschung   für   den   Chor   ist   dem   Publikum   und   dem   Dirigenten   voll   gelungen.   Erstmals   sang   ein Zuhörerchor   "Macht   hoch   die   Tür"   dem   Frauenchor   die   erste   Strophe   vor.   Zusammen   wurde   die   zweite   Strophe   gesungen.   Nach   der   Zugabe   von   Händels "Joy   to   the   world"   erhielten   die   Sängerinnen   und   ihr   Chorleiter   verdienten   großen Applaus.   Hierauf   spielte   Wülker   ein   adventliches   Improvisations-Medley, und alle Anwesenden sangen mit.
Frauenchor Brühl 1990 e.V.
Mitglied im Deutscher Chorverband (Berlin)
Frauenchor Brühl 1990 e.V.

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Kölnische Rundschau vom 13.11.2018 von HANNA STYRIE

Eine neue Dimension Frauenchor Brühl trat im Audimax der Hochschule nicht allein auf Es   war   ein   Konzert,   mit   dem   sich   der   Frauenchor   Brühl   1990   e.V.   in   neue   musikalische Dimensionen      vorwagte:      Zusammen      mit      dem      MGV      Glessen      1875,      der Kammerphilharmonie    Europa    und    der    Sopranistin    Anna    Herbst    präsentierten    die Sängerinnen    im   Audimax    der    Hochschule    des    Bundes    berühmte    Opernchöre    und instrumentale     Höhepunkte,     die     Dirigent     Michael     Wülker     zu     einem     attraktiven Programm gebündelt hatte. Dabei   reihte   sich   ein   Höhepukt   an   den   anderen.   Mozarts   Ouvertüre   zur   Oper   „Die Hochzeit     des     Figaro“     versetzte     die     Zuhörer     gleich     zu     Beginn     in     festliche, erwartungsfrohe    Stimmung.    Beim    Chor    der    Priester    „O    Isis    und    Osiris“    aus    der „Zauberflöte“    bewältigte    der    von    Hans-Josef    Pütz    gut    vorbereitete    MGV    Glessen respektabel    seine    anspruchsvolle   Aufgabe.    Die    37    Sängerinnen    des    Frauenchors hatten     sich     durch     Projektsänger     verstärkt.     Der     Zugewinn     an     Stimmfülle     und Leuchtkraft   machte   sich   bei   dem   Chor   „Seht   am   Strauch   die   Knospen   springen“   aus der Oper „Die verkaufe Braut“ bemerkbar. Kraftvoll und bewegend Außerdem   fühlten   sich   die   Akteure   hier   ganz   ausgezeichnet   in   die   lebhafte,   fröhliche Stimmung   ein.   Beim   Jägerchor   aus   dem   „Freischütz“   vereinten   sich   alle   Sänger   zu einer    mächtigen    Singgemeinschaft.    Atempausen    boten    ihnen    die    instrumentalen Einlagen,   bei   denen   sich   die   mit   Profi-Musikern   besetzte   Kammerphilharmonie   Europa hervorragend bewährte. Viel Applaus   gab   es   für   die   eingängigen   Jagdmotive   in   Rossinis   Ouvertüren-Finale   zur Oper     „Wilhelm     Tell“,     bei     denen     die     Hornisten     mit     präzisem     Spiel     glänzten. Bravournummern   erster   Güte   sind   auch   die   Ouvertüre   der   Operette   „Die   Fledermaus“, bei   der   das   bestens   aufgelegte   Orchester   zur   Freude   des   Publikums   ausgesprochen spritzig   agierte,   und   Johannes   Brahms‘   temperamentvoller   Ungarischer   Tanz   Nr.   5. Einen   Ausflug   ins   intalienische   Fach   brachte   die   zweite   Konzerthälfte   mit   Chören   aus den   Verdi-Opern   „Der   Troubadour“   und   „Nabucco“.   Kraftvoll   und   bewegend   gelang   der populäre Gefangenenchor, dem man die sorgfältige Einstudierung anmerkte. Für   Glanzlichter   sorgte   zudem   die   junge   Sopranistin Anna   Herbst   mit   ihrer   tragfähigen, nuancenreichen     Stimme.     Sie     rührte     mit     großem     Empfindungsreichtum     und dramatischer    Gestaltung    bei    Arien    aus    „Gianni    Schicchi“    und    „Carmen“.    Dirigent Michael    Wülker    hielt    die    Zügel    fest    in    der    Hand    und    verlor    auch    angesichts    des Großaufgebots   an   Sängern   und   Instrumentalisten   nie   den   Überblick.   Der   Marsch   Nr.   1 aus    Edward    Elgars    „Pomp    and    Circumstance“    bot    den    fulminanten   Ausklang    des Konzerts, das allen Beteiligen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte Am   9.   Dezember   lädt   der   Frauenchor   Brühl   um   17   Uhr   zum   „Konzert   im Advent“   in   die Schlosskirche St. Maria von den Engeln ein.
© Frauenchor Brühl 1999 e.V.